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Magnetismus

Welchen Sicherheitsabstand müssen Sie mit dem Local Applicator zu anderen Geräten so wie magnetischen Materialien einhalten?

Verschiedene Gegenstände reagieren empfindlich auf die starken Magnetfelder von Permanentmagneten, die im Local Applicator ihren Einsatz finden. Manche Geräte werden nur vorübergehend gestört, manche können dauerhaft geschädigt werden.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung von Gegenständen / Geräten und die Empfehlung, ob und wenn ja, wie viele Zentimeter Sicherheitsabstand Sie einhalten müssen.

 

Herzschrittmacher und Defibrillatoren

Ein Herzschrittmacher oder ein Defibrillator wird Personen mit Herzrhythmusstörungen implantiert. Diese Geräte werden im Brustbereich unter der Haut implantiert und erzeugen elektrische Impulse, welche die Herztätigkeit regulieren, falls der Körper des Patienten diese Regel-Impulse nicht mehr selber erzeugt oder das Herz in ein chaotisches Flimmern verfällt.

Herzschrittmacher und Defibrillatoren können durch ein statisches Magnetfeld in einen Sondermodus geschaltet werden. Das Verhalten im Sondermodus ist programmierbar und vom Hersteller abhängig. Ein Arzt kann das Gerät mit einem starken Dauermagneten kontrolliert in den Sondermodus versetzen. Er tut dies z.B. zur Kontrolle, dem Einstellen einer festen Frequenz für einige Zyklen (unabhängig vom tatsächlichen Bedarf des Körpers), das kontrollierte Ausschalten gewisser Funktionen beim Defibrillator. 

Sobald der Magnet entfernt wird, beginnt der Herzschrittmacher in der Regel bzw. der Defibrillator wieder normal zu arbeiten. Neuere Herzschrittmacher schalten bei 1 mT in den Sondermodus, ältere Modelle schon bei 0,5 mT (=5 Gauß). Dementsprechend müssen Sie die Sicherheitsabstände zu Dauermagneten gemäß obiger Tabelle einhalten.

Bitte halten Sie bei Herzschrittmachern und Defibrillatoren einen Sicherheitsabstand von mindestens 30 cm zum Wirkfeld des Local Applicators.

 

Künstliche Gelenke, Prothesen, chirurgischen Schrauben, Zahnimplantate

Künstliche Gelenke sind heute in der Regel Titanlegierungen mit einer rauen Oberfläche, damit der Knochen die Prothese fixieren kann. Der eigentliche Prothesenkopf und das Inlay bestehen aus Keramik oder einem hochvernetzen Kunststoff. Das künstliche Gelenk an sich besteht aus einer Oberflächenprothese, welche in der Regel aus Titan besteht und mit einer dünnen Knochenzementschicht verankert ist. Zwischen den beiden gibt es eine Kunststoffschicht, die die Reibung verringert. Chirurgische Schrauben, die bei einer Operation verwendet werden, bestehen aus chirurgischem Stahl oder Titan-Legierungen wie z. B. Ti-6Al-4V, zusätzlich auch aus Materialien wie Polyetheretherketon, Karbon und Faserverbundwerkstoffen. In seltenen Fällen werden resorbierbare Implantate aus unterschiedlichen Polymeren verwendet. In künstlichen Gelenken, Zahnimplantaten und chirurgischen Schrauben werden somit keine magnetischen Materialien verwendet.
Zu künstlichen Gelenken, Prothesen, chirurgischen Schrauben und Zahnimplantaten muss somit kein Sicherheitsabstand zum Wirkfeld des Local Applicators eingehalten werden.

Schmuck aus Silber, Gold, Platin oder Edelstahl

In Schmuck aus Silber, Gold, Platin oder Edelstahl befinden sich keine magnetischen Materialien.

Es muss bei Schmuck aus diesen Materialen kein Sicherheitsabstand zum Wirkfeld des Local Applicators eingehalten werden.
 
Magnetische Metalle
Bei Raumtemperatur sind nur Eisen und Nickel magnetisch. Bei unter 16 Grad werden auch Cobalt, Dysprosium, Gadolinium, Holmium und Terbium magnetisch.  Die sehr starken Magnete des Local Applicators fühlen sich durch diese Metalle magisch angezogen. Der Kontakt mit dem Local Applicator sollte unbedingt vermieden werden, um Schäden am Local Applicator zu vermeiden.

Bitte halten Sie bei magnetischen Metallen einen Sicherheitsabstand von mindestens 30 cm zum Wirkfeld des Local Applicators.

 

Digitalkamera, Handys, iPhone, iPod, iPad etc.

Kameras, Handys und Smartphones enthalten allesamt nicht-magnetische Speichermedien. Statische Magnetfelder in der Nähe dieser Geräte können daher keine Daten löschen.

Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass sehr starke Magnetfelder die mechanischen Teile oder die eingebauten Lautsprecher dieser Geräte magnetisieren und evtl. beschädigen. Halten Sie deshalb im Zweifelsfall starke Magnete von diesen Geräten fern. 

Bitte halten Sie mit diesen Geräten einen Sicherheitsabstand von mindestens 15 cm zum Wirkfeld des Local Applicators.

 

Magnetkarten

Bei Karten mit Magnetstreifen (Magnetkarten) gibt es hochwertigere und billigere Versionen.

Hochwertigere Magnetstreifen findet man in der Regel auf Kreditkarten, EC-Karten und Bankkarten. Sie haben eine dunkelbraune bis schwarze Farbe und werden erst bei 0,4 Tesla (0,4 Tesla = 400 mT = 4 000 Gauß) entmagnetisiert. Es kann aber schon bei einem Drittel dieser Feldstärke passieren, dass die Magnetstreifen teilweise gelöscht werden und nachher nicht mehr richtig gelesen werden können. 

Bitte halten Sie bei diesen Karten einen Sicherheitsabstand von mindestens 30 cm zum Wirkfeld des Local Applicators.

Billigere Magnetstreifen sind hellbraun und werden häufig auf Parkhaus-Tickets oder Messe-Tickets verwendet. Diese Streifen sind deutlich empfindlicher und werden bereits bei 30 mT entmagnetisiert.

Bitte halten Sie bei diesen Karten einen Sicherheitsabstand von mindestens 60 cm zum Wirkfeld des Local Applicators.

 

Mechanische Uhren

Bei mechanischen Uhren kann das sehr starke Magnetfeld des Local Applicators Bauteile wie z.B. die Spiralfeder magnetisieren. Die Bauteile reagieren dann auf andere Stahlteile im Werk oder auf das Uhrgehäuse. In der Folge kann die Uhr vor- oder nachgehen.

Die meisten handelsüblichen Uhren erfüllen heute die Norm ISO 764 und gelten als antimagnetisch. Solche Uhren müssen einem Magnetfeld von 60 Gauß (=6 mT) widerstehen, d.h. sie dürfen, nachdem sie diesem Magnetfeld ausgesetzt waren, eine Gangänderung von maximal 30 Sekunden pro Tag aufweisen. Manche Hersteller haben speziell anti-magnetisch konstruierte Uhren im Angebot, die bis zu 1 000 Gauß überstehen.

Bei nicht antimagnetisch konstruierten Uhren ist es schwierig, einen Sicherheitsabstand anzugeben. Wenn Sie hier auf Nummer sicher gehen wollen, sollte man einen so großen Abstand einhalten, dass das Magnetfeld nur noch in etwa dem des natürlichen Magnetfeldes der Erde entspricht, also etwa 0,05 mT.

Bitte halten Sie bei diesen Uhren einen Sicherheitsabstand von mindestens 60 cm zum Wirkfeld des Local Applicators.

Sollte Ihre mechanische Uhr einmal versehentlich magnetisiert worden sein und deshalb ungenau gehen, so kann ein Uhrmacher die Uhr mit einem speziellen Demagnetisiergerät, das ein Wechselmagnetfeld erzeugt, wieder entmagnetisieren. Wir raten Ihnen allerdings, die empfohlenen Sicherheitsabstände zu Ihrer Uhr einzuhalten.

Analog-Quarzuhren können durch einen starken Magneten gestört werden, da der Motor durch das starke Magnetfeld behindert wird. Sie können plötzlich schneller gehen, langsamer gehen oder ganz stoppen. Sobald der Magnet aber entfernt und die Uhrzeit korrigiert wird, sollte die Quarzuhr wieder normal und genau weiterlaufen.

Bitte halten Sie bei diesen Uhren dennoch einen Sicherheitsabstand von mindestens 30 cm zum Wirkfeld des Local Applicators ein.

 

Hörgeräte

Bei modernen Hörgeräten können die Lautsprecher und die Spulen für die drahtlose Kommunikation zwischen zwei Hörgeräten oder zwischen Hörgerät und Fernsteuerung auf statische Magnetfelder reagieren. Magnetfeldstärken ab 100 mT, die im Local Apllicator zum Einsatz kommen, können dauerhafte Schäden verursachen.

Bitte halten Sie bei Hörgeräten einen Sicherheitsabstand von mindestens 30 cm zum Wirkfeld des Local Applicators.

 

Elektronische Fahrzeugschlüssel

Durch ein statisches Magnetfeld nimmt weder der Fahrzeugschlüssel noch der im Schlüssel enthaltene Transponder für die Wegfahrsperre Schaden.

Es muss kein Sicherheitsabstand zum Wirkfeld des Local Applicators eingehalten werden.

 

USB-Stick, Speicherkarte

USB-Sticks und Speicherkarten (CompactFlash, SecureDigital, etc.) sind keine magnetischen Speichermedien und nehmen deshalb keinen Schaden, wenn sie statischen Magnetfeldern ausgesetzt werden.

Es muss kein Sicherheitsabstand zum Wirkfeld des Local Applicators eingehalten werden.

 

CD, DVD

CDs und DVDs sind keine magnetischen Speichermedien und nehmen deshalb keinen Schaden, wenn sie statischen Magnetfeldern ausgesetzt werden.

Es muss kein Sicherheitsabstand zum Wirkfeld des Local Applicators eingehalten werden.

 

Festplatten / Laptops / Computer

Es gibt widersprüchliche Angaben zu diesem Thema und auch die Hersteller geben hier keine klare Auskunft. Festplatten sind generell widerstandsfähiger gegen starke Magnete, als gemeinhin angenommen wird. Die Beschichtungen der Platten weisen in der Regel ein hohe Koerzitivfeldstärke auf. Das heißt, man müsste mit einem sehr großen Magneten sehr nahe an die Platte kommen, um eine Löschung der Daten zu verursachen. Solange man den Deckel  nicht abschraubt, kommt man kaum nahe genug an die Festplatte heran.

Das starke Magnetfeld des Local Applicators kann allerdings mechanische Komponenten der Harddisk beschädigen. Theoretisch können die Magnete z.B. den Motor des Lesekopfes blockieren, die Position des Schreibkopfes beeinflussen oder auch den Schreibkopf beschädigen. Dies kann zu Schäden am Computer führen.

Bitte halten Sie Festplatten, Laptops und Computern einen Sicherheitsabstand von mindestens 30 cm zum Wirkfeld des Local Applicators ein.